Daheim.


HERR, zeige mir den richtigen Weg, damit ich nach deiner Wahrheit lebe!
Gib mir das Verlangen ins Herz, dich zu ehren.

Psalm 86,11

Das ist mein Konfirmationsspruch und kommt jetzt in Erfüllung.
Ich kann mit Worten nicht ausdrücken, wie dankbar ich dafür bin.

 

Zur Weihnacht 2024
und seither fortlaufend ergänzt

Ich bitte Dich, Herr,
dass Du die folgenden Worte segnest und uns durch dieses Zeugnis Deines Wirkens im Herzen berührst. Ich bete, dass wir Dir unsere Herzen öffnen und Du der Herr unseres Lebens wirst. So sehr danke. Amen.

 

Wie ich wiedergeboren wurde – mein Zeugnis

Im Herbst 2023 bat ich Gott inständig um Seine Hilfe und Führung in meinem Leben, „in meiner Not betete ich zum HERRN und schrie zu meinem Gott um Hilfe.“ (2. Samuel 22,7a) Ich befand mich in einer seelischen Verzweiflung und Not, in der ich mir keinen anderen Rat wusste, als mich direkt an Gott zu wenden. Ich war in einer Sackgasse gelandet und wusste:

Nur der Allmächtige kann mein Anliegen verstehen und lösen. Damals war mir noch nicht bewusst, dass nur der zum Herrn Jesus kommen kann, den der himmlische Vater zu Ihm zieht (Johannes 6,44), und dass Gott diese festgefahrene und verzweifelte Situation in meinem Leben – wie auch alles andere – immer und vollständig in Seinen vollkommen gütigen Händen hielt und hält.

Da erhörte er mich in seinem Heiligtum,
mein Schreien drang durch bis an sein Ohr
.“
(2. Samuel 22,7b)

Gott erhörte mein Gebet und der Herr Jesus öffnete Seine liebenden, gütigen, tröstenden und barmherzigen Arme für mich: „Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören. Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen.“ (Jeremia 29,12-14a)

Er hüllte mich ein inmitten des Chaos eines Lebens, das ich zeitlebens ohne Ihn geführt hatte und dessen Auswirkungen ich massiv zu spüren bekam. Beruflich lief es hervorragend und erst im Nachhinein wurde mir bewusst, dass mein Leben mit jeder größeren Entscheidung für den Weg ohne Jesus Christus in eine immer stärker werdende Unordnung kam und insbesondere mein Privatleben davon unmittelbar und stark betroffen war.

Der Allmächtige ließ all dies zu, bis meine Not endlich so groß war, dass ich verzweifelt zu Ihm rief: So konnte und sollte es nicht weitergehen und so wollte ich nicht weitermachen. Gott hatte mir aufgezeigt, wie sehr ich Jesus, den Christus, als Herrn brauchte, wie sehr ich Halt, Vergebung, Heilung, Seinen Segen und Seine Gnade brauchte, Seine Barmherzigkeit, Liebe und Güte: Ich spürte Seine Gegenwart. Friede kehrte ein, tiefer allumfassender Friede, mein Herz endlich geborgen an, in und mit Ihm.

Er führte mich an Seiner Hand durch die schwierige Zeit in Seiner unermeßlichen Güte, Barmherzigkeit und Liebe und zu Seinem Wort: Erst zu Andachtsbüchern mit Bibelversen, die mich ab da jeden Tag begleiteten, dann fing ich an, täglich zu beten, was ich noch nie zuvor in meinem Leben gemacht hatte, und schließlich begann ich, in der Bibel selbst zu lesen und das Chaos meines Lebens ordnete sich, denn „Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens.“ (1. Korinther 14,33)

 

 

Gott antwortete auf meinen Notruf mit Liebe und Gnade

Nachdem ich Jesus Christus im Dezember 2024 als Herrn in mein Herz aufgenommen hatte, antwortete Er mir allumfassend mit Gnade und ich durfte einen solch tief liebenden himmlischen Vater und Seinen eingeborenen Sohn kennenlernen, in dessen gütigen, barmherzigen und segnenden Händen ich Liebe und Segen, Wärme und Güte erfahre, ebenso wie auch Geborgenheit und Sicherheit durch und in Seiner Führung, und Seine unbeschreiblich wohltuende Klarheit, Kraft, Autorität, Weisung, Weisheit und Wahrheit.

Ich habe erkannt und erkenne mit jedem Tag tiefer, wie viel ich in meinem Leben entgegen des Willens Gottes gesagt, gedacht und getan hatte und dass mich Gottes Wille auch nicht interessiert hatte. Ja, wie hochmütig und selbstgerecht ich war, wie stolz und selbstherrlich, und dass das Chaos meines Lebens genau dadurch zustandegekommen war. Ich war suchend, heimat-,  orientierungs- und führungslos wie ein Waisenkind ohne Eltern. Umso tiefer berühren mich die Liebe und Güte, mit der mir der Herr auf all dies antwortete, als es mir bewusst wurde – und auch, wenn es mir heute noch so geht – und ich es vor Ihn bringe und Ihm bekenne.

Es beschämte mich, mit einer so allumfassenden Liebe beschenkt zu werden, obgleich ich mit einem sich hoch auftürmenden Scherbenhaufen zu Ihm kam. Ich durfte konkret erfahren, dass Gott die Sünde hasst, den Sünder jedoch liebt, und was deshalb das Erlösungswerk Jesu am Kreuz auf Golgatha für mich und jeden Menschen, der sein Herz für Jesus öffnet, ganz konkret als Gnadengeschenk bedeutet:

Genau deshalb ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, gestorben und hat so viel Leid auf sich genommen, um die große Kluft, die meine ganzen Verfehlungen zwischen Gott und mich gebracht haben, mit Seinem Tod am Kreuz zu überwinden, um all die Schuld von mir zu nehmen, mich mit Gott wieder zu versöhnen, mich und mein Leben zu ordnen, damit ich Ihn damit ehren kann, und um mir ewiges Leben zu schenken.

Das ist Seine unermeßliche Gnade für jeden Menschen, der Ihm das Herz öffnet und das erfüllt mich mit dem tiefen Wunsch, Ihn an erste Stelle in meinem Leben zu setzen, von Ihm zu erzählen, Ihn zu loben, zu preisen und zu ehren, Ihm dafür zu danken, wie Er mein ganzes Leben in guter und göttlicher Weise ordnet.

Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“
(1. Johannes 4,19)

 

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Wählst du die schmale Pforte?

Die meisten, denen ich davon erzähle oder die es hier lesen, wenden sich bei den Worten ‚Sünde‘, ‚Kreuz‘, ‚Schuld‘, ‚Leid‘ und ‚Tod‘ ab, stellen das und stellen Gott in Frage, wollen damit nichts zu tun haben und diese Worte nicht hören – möglicherweise genauso wie auch ich früher. Bei vielen ruft das Ablehnung hervor und Widerstand – vielleicht ja auch bei dir?

Jesus sagt, dass die Pforte zu Ihm schmal ist und die meisten Menschen lieber den breiten Weg der Welt und ihrer vordergründigen Annehmlichkeiten wählen oder – und sehr beliebt in den sogenannten spirituellen Kreisen, dass wir Gurus und Meister anbeten oder Gottes Schöpfung, anstatt den Schöpfer selbst, dass wir Maria oder Heiliggesprochene anrufen, anstatt den wahren Jesus der Bibel, dass wir neben Jesus auch noch dem Buddhismus und Schamanismus folgen, durch Meditations- und Atempraktiken Transzendenz erfahren wollen, dass wir ‚Ein Kurs in Wundern‘, Jesus-Biographien oder -Channelings und falschen Jesussen und Lehren folgen, anstatt der Bibel und dem Wort Gottes und Seinem Willen:

Wir folgen damit dem Pfad des Widersachers und sind auf der breiten Straße unterwegs und davor warnt uns Jesus inständig:

Ihr könnt das Reich Gottes nur durch das enge Tor betreten.
Die Straße zur Hölle ist breit
und ihre Tür steht für die vielen weit offen,
die sich für den bequemen Weg entscheiden.
Das Tor zum Leben dagegen ist eng
und der Weg dorthin ist schmal,
deshalb finden ihn nur wenige
.“
(Matthäus 7,14)

Ich wünsche Dir und jedem Menschen von ganzem und aus tiefstem Herzen, dass Du die schmale Pforte findest, erkennst und eintrittst, dass dich Gott zu Jesus zieht und du ein Kind Gottes wirst, auch wenn dir Worte und ihre Bedeutung und Lebenswirklichkeit begegnen, die du bisher vermieden hast.

Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden.“
(Joel 3,5a)

Ganz wunderbar erzählt Rudi Joas in seinem Vortrag ‚Die Botschaft der drei Kreuze‘ davon und aus eigener Erfahrung und aus der jahrzehntelangen Begleitung verzweifelter, kranker und suchender Menschen kann ich sagen: Jeder Suchende sucht und braucht, was sich jenseits dieser Pforte befindet: Der Weg, die Wahrheit und das Leben in, mit und durch Jesus Christus. Jeder braucht Erlösung von aller Scham und Schuld und jeder wünscht sich, nach dem Tod in den Himmel zu kommen:

 

 

 

Gerettet vor der Lawine

Ein Beitrag von Hias Schreder von der Lawinenwarnkommission für ‚Leben ist mehr‚ hat mich sehr berührt und ich mag dich einladen, ihn zu lesen.

Hier kannst du den ganzen Beitrag lesen und hier einen Auszug daraus:

(Wir) analysieren regelmäßig die Lawinensituation, schätzen das Risiko ein und sperren bei Bedarf die Piste, damit alle Skifahrer wieder heil nach Hause kommen. Trotzdem lassen sich einige nicht warnen, klettern über die Absperrung und fahren über die gesperrte Piste ins Tal. Auf diese Weise verunglücken im Alpenraum fast jedes Jahr ein paar Menschen. Tragisch, oder?« Mein Bekannter nickte.

Ganz ähnlich ist es mit dem Evangelium von Jesus Christus: Er will, dass die Menschen nach dem Tod bei ihm ankommen. Doch er weiß auch um die »Lawine« – unsere Schuld, aufgrund derer wir in der Hölle ewig sterben müssen. Davor will Jesus uns retten und uns stattdessen ewiges Leben schenken.“ – (c) CLV Bielefeld und CV Dillenburg – Tausend Dank!

 

 

Gottes Wille ist,
dass alle Menschen errettet werden und die Wahrheit erkennen

Wenn man mich vor ein paar Jahren nach dem Teufel und der Hölle gefragt hätte, hätte ich vehement bestritten, dass es das gibt. Doch Gott hat mir die Augen geöffnet und spricht in der Bibel sogar häufiger über die Hölle, als über den Himmel. Gott klärt uns über das Wirken das Widersachers auf, denn da wir Menschen als Nachfahren von Adam und Eva von unserer Empfängnis an im Herrschaftsbereich des Widersachers leben, sind wir dafür blind.

Nicht der Teufel hat die Hölle erschaffen, sondern Gott hat sie für den Widersacher und seine gefallenen Engel vorgesehen, um sie am Ende der Weltzeit und vor Erschaffung des neuen Himmels und der neuen Erde dort der ewigen Verderbnis auszuliefern und ihm nie mehr die Möglichkeit zu geben, Menschen ins Verderben zu (ver)führen.

So wie der Teufel, der einst einer der höchsten Engel Gottes war, nach Seiner Überheblichkeit gegenüber Gott ein Drittel aller Engel mit sich zog und sie seither als gefallene Engel gegen Gott und Seinen guten Plan angehen, so tut der Widersacher dies auch mit uns Menschen: Er will, dass so viele wie nur möglich sein bereits längst feststehendes Schicksal in der Hölle mit ihm teilen:

Seid besonnen und wachsam
und jederzeit auf einen Angriff durch den Teufel, euren Feind, gefasst!
Wie ein brüllender Löwe streift er umher
und sucht nach einem Opfer,
das er verschlingen kann
.“
(1. Petrus 5,8)

 

 

Der hohe Preis von Rebellion und Widerstand

Jeder Mensch will in seinem Leben als Sieger hervorgehen und gut meistern, was ihm gegeben ist. In Gottes Reich hat Jesus bereits den Sieg für uns errungen und dieser wird uns angerechnet, wenn wir Ihm nachfolgen.

Das klingt völlig paradox, oder? Der Hintergrund dessen ist, dass Gott, unser Schöpfer, uns gehorsam und demütig braucht, damit wir uns in Seine Segensordnung einfügen, damit Er uns mit allem beschenken und segnen kann, was Er für uns vorgesehen hat:

Ich will dich segnen und … ich will dich zum Segen für andere machen.“ (1. Mose 12,2)

Wir kennen das von Kindern. Da gibt es welche, die partout das Gegenteil von dem machen, was eigentlich gut für sie wäre, und was Frieden, Gemeinschaft, Fülle, Segen, Freude und Schönheit zur Folge hätte.

Und es gibt Kinder, die für Führung offen sind, für Zurechtweisung und guten Rat, die Liebe und Fürsorge annehmen können und sich einfügen. Sie erfahren den Segen einer guten Beziehung und intakten Segensordnung und wissen sich dadurch geborgen, behütet, geliebt, beschützt und mit allem und auf allen Ebenen versorgt.

Wahrlich, ich sage euch:
Wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind,
wird nicht hineinkommen
.“
(Lukas 18,17)

Aus menschlicher Sicht weigern wir uns, uns unterzuordnen, weil wir siegen und stark sein wollen, weil wir die Kontrolle haben und behalten wollen, weil wir selbst bestimmen und uns durchsetzen wollen, wir wollen – ja, WIR WOLLEN. Und wenn wir wollen, wollen wir von Gottes Willen nichts wissen und lehnen Ihn ab und damit den gesamten Segen bis in alle Ewigkeit, den Er uns schenken möchte.

Nur wenn wir zulassen, unser Wollen loszulassen, kann Gott uns Seine ganze Gnade offenbaren: „Wer an seinem Leben hängt, wird es verlieren; aber wer es für mich aufgibt, wird es finden.“ (Matthäus 10,39) – Das ist der Schlüssel zum Himmelreich.

 

 

Wir gehören dem Schöpfer,
doch unser Wille und die Folgen daraus gehören uns

Gott ist der allmächtige Schöpfer von Himmel und Erde, von allen Sternen und Galaxien und allem, was ist. Als Seine Geschöpfe sind wir Sein Werk und dadurch Sein Eigentum. Doch weil Gott Liebe ist und Liebe nur in Freiwilligkeit und Freiheit blüht, und nur kostbar ist, wenn sie nicht erzwungen ist, hat Er uns den freien Willen geschenkt.

Gott ist nicht ein ‚optionaler‘ Gott, an den man glauben kann oder nicht, ohne dass es einen Unterschied macht. Da Er der Schöpfer von allem ist, was ist, ist Er der Herr über alles. Und weil Er unermeßlich groß und der Höchste und Allmächtige ist, lässt Er uns frei entscheiden, ob wir uns in Seine Segensordnung stellen oder nicht.

Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren,
denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.

(Johannes 8,12)

Sobald wir uns unserem Schöpfer unter- und in Seine Segensordnung einordnen, schenkt Er uns Segen und Vergebung und ewiges Leben im Himmel mit Ihm. Wenn wir das ablehnen, gehen wir aufgrund unseres freien Willens gemeinsam mit dem Widersacher an den Ort, den Gott für ihn und seine gefallenen Engel vorgesehen hat.

Der Widersacher stellt Gott in Frage, kritisiert Ihn, erhebt sich über Ihn, will sein wie Er und stellt Seine Liebe und Güte in Frage, sät Misstrauen und Ablehnung, spaltet und trennt, zerstört und rebelliert. Wenn wir dem folgen, sind wir zusammen mit ihm verloren.

Ich bete zum Herrn, dass dich Seine Einladung der Umkehr erreicht und Du anfängst, in der Bibel zu lesen, um zu erkennen, WIE groß unser Gott ist und was Sein guter Plan für Dich ist, und du Dich entscheidest, ein Kind Gottes und Jünger Jesu zu werden.

 

 

‚Ich will Gott, aber die Bibel will ich nicht‘

Die Bibel ist das bestuntersuchte Buch und unwiderlegbar wahre Wort Gottes. Sie ist absolut widerspruchsfrei, obgleich sie über einen Zeitraum von 1.600 Jahren, auf vier Kontinenten von insgesamt 40 Menschen und in insgesamt 66 Büchern niedergeschrieben wurde.

Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben“ (2. Timotheus 3,16a) Gott selbst ist der Autor und alle darin enthaltenen Prophezeiungen sind – bis auf die noch ausstehenden, die in der Zukunft liegen – in Erfüllung gegangen.

Warum die Bibel Gottes Wort ist, sehen wir allein schon daran, dass sie uns nicht schmeichelt, umwirbt und uns allerhand Dinge verspricht, um uns dazu zu bewegen, uns Gott anzuschließen, sondern dass sie uns vollkommen schonungslos offen aufzeigt, wie verdorben, sündig, böse und schlecht wir sind – uns also die Gründe aufzeigt (die niemand hören will), weshalb wir Rettung brauchen und wir eben nicht die guten Menschen sind (wie wir von uns fälschlicherweise denken), die deshalb auch nur Gutes verdienen.

In der Tiefe unseres Herzens wissen wir, dass Gott Recht hat, wenn Er sagt: „Aus dem Herzen kommen böse Gedanken wie zum Beispiel Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung.“ (Matthäus 15,19) – Oder könntest du den ersten Stein werfen? Ich definitiv nicht.

Gott ist da sehr offen und klar. Er zeigt uns die Wahrheit über uns auf – was ich persönlich als sehr erleichternd empfinde, denn die Maske des Guten zu tragen und inwendig voller Schuld, Scham und Furcht vor Auf- und Entdeckung dessen ständig zu sein, ist immens anstrengend. Eigentlich ist jeder Mensch, der sein wahres Ich verbergen und kaschieren muss, ständig auf der Hut und in Furcht vor der Aufdeckung dessen und daraus resultierend schon vorsorglich im Verteidigungsmodus.

Kennst du die Furcht des wenn andere wüssten, wer ich wirklich bin, würden sie mich dann noch mögen?‘ und das Verdrängen, Verbergen und Unterdrücken dieser Schuld bzw. das  ‚Abarbeiten‘ in Form von Engagement im Ehrenamt, in helfenden Berufen oder Spenden an gemeinnützige Organisationen sozusagen als Ablasshandel? Ich kannte das und wurde zu einer professionellen Helferin, weil ich eine immense Schuldlast darüber empfand, eigentlich abgrundtief böse zu sein.

Weshalb die Bibel wirklich Gottes Wort ist, stellt jeder wiedergeborene Christ fest, sobald er sie aufschlägt und darin liest oder bibeltreue Predigten über sie hört: Der Heilige Geist, mit dem wir erfüllt werden, wenn wir Jesus Christus unser Leben übergeben und Er ab da unser Herr ist und in uns wohnt, wirkt und erfüllt uns beim Lesen und offenbart uns Gottes Wort, Wesen und Willen, wenn wir dafür beten. Es ist unbeschreiblich, was mit mir geschieht, wenn ich in der Bibel lese.

Die Bibel ist ein einziger Liebesbrief Gottes an uns Menschen, weil Er uns darin – von der ersten bis zur letzten Seite aufzeigt, dass Er uns liebt und retten will vor dem Wirken des Widersachers, dass Er uns befreien will von Sünde, Schuld und Tod und dass Er uns vollständige Vergebung, Gnade, Liebe, Güte, Barmherzigkeit erweisen und ewiges Leben und Heilsgewissheit schenken will.

Sie beginnt mit den Worten „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“ (1. Mose 1,1) und endet mit „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.“ (Offenbarung 22,21)

Zwischen diesem verheißungsvollen Anfang und erhebenden Ausblick am Ende der Bibel liegt das größte Ereignis der gesamten Weltgeschichte: Jesus Christus, der vollkommene Gott, kam in Menschengestalt auf die Erde, um stellvertretend für uns das Gericht Gottes zu tragen und uns dadurch von der Sünde zu befreien, die Adam und Eva direkt nach Erschaffung der Erde – eines wunderbaren und vollkommenen Paradieses und Lebens in direkter Gemeinschaft mit Gott – begangen und uns vererbt haben.

Dass Gott das vorhat, kündigt Er bereits im allerersten Buch der Bibel an. Könnte jemand anderes als der Schöpfer selbst, Vorhersagen treffen, die sich erst Tausende Jahre später exakt erfüllen?

 

 

Der Liebesbrief Gottes

Ich kenne viele Menschen, die mir sagen, dass sie mit Jesus und Gott direkt in Kontakt seien und dabei auch außergewöhnliche Erfahrungen machen und dass sie dies als ganz wunderbar erleben und deshalb auch die Bibel nicht brauchen, nicht lesen wollen, nicht mögen, nicht verstehen und nicht als Gottes Wort anerkennen.

Diese Leute sind falsche Apostel. Sie haben euch getäuscht, indem sie sich für Apostel von Christus ausgaben. Doch das überrascht mich nicht! Selbst der Satan gibt sich als Engel des Lichts aus.“ (2. Korinther 11,13-14)

Ich mag einen Vergleich anführen: Stell dir vor, du hast einen Verehrer. Jemanden, der dich zutiefst liebt und sich nach nichts mehr sehnt, als Gemeinschaft mit dir zu haben. Er schreibt dir über Jahre hinweg einen Liebesbrief nach dem anderen und beschreibt darin, was er für dich alles bereits getan hat und noch tun will und wird, wie er dich umsorgen, dir die Hand reichen, dir für alle Zeit Liebe schenken will:

Merkst du es denn nicht?
Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an.
Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet,
zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben
.“
(Offenbarung 3,20)

Und du würdest dem Schreiber des Liebesbriefes antworten: ‚Ich mag dich und deshalb bin ich mir sicher, dass es für dich auch völlig in Ordnung ist, wenn ich deine Briefe beiseitelege und nicht lese. Sie interessieren mich nicht.‘

Meinst du, er würde dir glauben, dass du dich wirklich für ihn interessierst? Könntest du mit ihm auf diese Weise Gemeinschaft, Austausch und eine innige und fruchtbare Beziehung erfahren? Oder meinst du, er würde vielleicht feststellen müssen, dass du dich eigentlich doch nur für dich interessierst und dafür, wie du die Dinge haben willst?

Ohne die Bibel lernen wir weder Gottes Größe, Wesen, Heiligkeit und Herrlichkeit kennen, noch können wir Seinen Heilsplan für uns erfassen und von Ihm das Heil der Errettung empfangen. Wir neigen dann dazu, uns auf ein weichgezeichnetes Zerrbild von einem ‚lieben Gott im Himmel‘ zu beziehen oder auf einen Jesus, der eher einem romantischen Liebhaber gleicht als dem König aller Könige und Herr aller Heerscharen, dem Schöpfer von Himmel und Erde, dem Hohepriester und Richter.

Wir versäumen, von falschen und bösen Wegen umzukehren und Seine Vergebung und Erlösung zu erhalten, weil wir in unserer Selbstherrlichkeit uns einen Gott und Jesus nach unserer Vorstellung und wie in einem Wunschmenü ‚zurechtmachen‘, uns darin sicher wähnen und nicht erkennen, dass unser Lebenshaus lichterloh brennt und wir das nicht einmal auch nur im Entferntesten ahnen.

Ohne die Bibel wissen wir nicht um Gottes heilige Zusagen, Verheißungen und Versprechen für uns, aber auch nicht von Seinen Vorhersagen, wie Er mit Sünde umgeht. Das Schöpfungswort, das schärfer ist als ein zweischneidiges Schwert, bleibt uns verschlossen und wenn wir eines Tages den letzten Atemzug tun, wundern wir uns, warum der Herr Jesus – der auf diese Weise nie unser Herr geworden ist – zu uns sagt: „Ich habe euch nie gekannt. Fort mit euch. Ihr lebt nicht nach Gottes Gebot.“ (Matthäus 7,23) und vor uns die Tür zum Himmelreich verschließt.

Die Bibel ist grundlegend für unseren Glauben, für unser Gebet, für unsere Gemeinschaft mit Gott, für unsere Nachfolge Jesu und für unsere Errettung bis in alle Ewigkeit. Ohne sie sind wir wie die, „die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.“ (2. Timotheus 3,7)

Für mich traf das zu. Möge es für dich anders sein und mögest du im Buch der Bücher, im Buch der Wahrheit, des Lebens, des Heils und der Gnade Gottes demütig, freudig, dankbar und täglich lesen und die Wahrheit erkennen und für dich annehmen. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)

 

 

Ein verdorrter Baum?

Es ist zwar ein rein hypothetischer Vergleich, doch er macht deutlich, welche Folgen daraus erwachsen, wenn wir uns der guten Vorsehung und dem Ratschluss Gottes verweigern:

Wenn Gott Bäumen einen freien Willen geschenkt hätte und ihnen eigentlich das Heil starken Wachstums und reicher Früchte und Samen schenken wollte, könnte ein vom Widersacher verführter Baum auf den Gedanken kommen, dass er sich seinem Schöpfer keinesfalls unterordnen wolle, weil er meint, selbstbestimmt gewiss besser leben zu können.

Weil alles, was Gott geschaffen hat, gut ist,
sollen wir nichts davon ablehnen.
Wir dürfen es dankbar annehmen.

(1. Timotheus 4,4)

Vielleicht würde er dann seine Wurzeln in die Luft strecken und seine Zweige in den Boden stecken. Sofort wird uns klar: Das kann nicht gut gehen. Die Wurzeln des Baumes würden verdorren und mit ihnen der Rest des Baumes.

So ist es, wenn wir Menschen uns gegen unseren Schöpfer auf- und Ihn als unseren Herrn ablehnen, der nur Gutes für uns vorgesehen hat. Wir sind dem Tod ausgeliefert.

Dieses Beispiel macht uns klar, dass die Schöpfungsordnung, die Gott vorgesehen hat, eine Segensordnung ist und dass das der tiefste Sinn, der größte Segen, das wunderbarste Wohl und das reichste Gedeihen ist, das wir uns nur vorstellen können. Kein Reichtum dieser Welt – den wir ohnehin nicht in den Tod mitnehmen können – wiegt das auf, was Gott an Schätzen in Seinem Himmelreich für uns vorgesehen hat.

Niemand muss sich mehr die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellen, weil Gott längst die Antwort für uns hat:

Der gute Boden aber meint schließlich die Menschen,
die Gottes Botschaft hören und annehmen
und reiche Frucht bringen
– dreißig-, sechzig-, ja hundertmal so viel, wie gesät wurde
.“
(Markus 4,20)

Es gibt einen Film, der ‚Stirb langsam‘ heißt. Ich kenne ihn nicht, aber der Titel würde perfekt auf meinen Weg passen, bevor ich dem Herrn Jesus mein Leben übergeben habe. Anfangs schien alles gut, als ich dem Widersacher und der Irrlehre folgte, die ich auch geteilt und gelehrt habe, doch Stück um Stück öffnete sich das wahre Gesicht der Sünde und mein Leben wurde immer chaotischer und zerstörerischer und meine Hilflosigkeit größer.

Bin ich unendlich dankbar, dass der Herr mich wieder ‚richtig herum‘ gestellt hat – um bei dem Bild des Baumes zu bleiben – und Seine Ordnung wiederhergestellt hat!

Ich segne jeden, der seine Hoffnung auf mich, den HERRN, setzt und mir ganz vertraut. Er ist wie ein Baum, der nah am Bach gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Wasser streckt: Die Hitze fürchtet er nicht, denn seine Blätter bleiben grün. Auch wenn ein trockenes Jahr kommt, sorgt er sich nicht, sondern trägt Jahr für Jahr Frucht.“ (Jeremia 17,7-8)

 

 

Vielleicht kennst du das auch?

Ich war überzeugt davon, dass ich zu Gutem beitrage und ein Leben führe, das dient. Nach meiner Wiedergeburt in Jesus wurde mir bewusst: Ich wollte Licht und Liebe und ‚Christusbewusstsein‘, aber ohne Jesus Christus, ohne Seinen Tod am Kreuz und ohne Sein und mein Leid. Ich wollte Freiheit, Heilung und Befreiung, aber ohne wirkliche Umkehr von meinem bisherigen Leben, Denken und Sein. Ich praktizierte jahrzehntelang Vergebung, aber ohne reuiges Bekennen vor Gott, ohne echte Buße (= Umkehr von meinem bisherigen Verhalten und Leben) und damit auch ohne Befreiung und Erlösung und echte Vergebung meiner Schuld.

Friede, Freude, Segen, Liebe, Fülle, Schönheit und Gnade waren meine Ausrichtung, aber ohne Kenntnis von Gott und der Bibel, und ohne Gottes Willen zu kennen und Ihm zu folgen. Es war mir ein Anliegen, das ‚alte Wissen‘ zu erinnern und zu leben, aber ohne den Schöpfer, der alles erschaffen hat und ohne Gottes ewige Wahrheit und ewiges Wort. Es war mir ein tiefer Wunsch, in Einklang mit der göttlichen Ordnung zu leben, aber ohne Gott, der allein sie herstellen kann, weil Er sie IST.

ICH WOLLTE GESEGNET UND EIN SEGEN SEIN,
OHNE MICH IN DIE SEGENS- UND SCHÖPFUNGSORDNUNG GOTTES ZU STELLEN,
WOHER ALLEIN ALLER SEGEN KOMMT …

Was für ein Hochmut und was für ein fataler Trugschluss, auf den ich rückblickend tatsächlich mehr oder weniger jeden schmerzlichen Umstand meines Lebens zurückführen kann. Ich bekam zu spüren, wovon wir in 5. Mose 28,15a lesen: Verflucht wirst du sein, „wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes.“

Erst als ich erkannte, dass der Segen Gottes auf uns liegt, wenn wir uns Ihm unterordnen, weil dann die wahre Ordnung hergestellt ist, fand ich jenseits der schmalen Pforte und durch die unbeschreiblich wohltuende konkrete Erfahrung von Gehorsam gegenüber meinem Schöpfer all das, was ich mein ganzes Leben gesucht, wonach ich mich immer gesehnt und was ich mir immer gewünscht hatte. Und unermeßlich viel mehr bis in alle Ewigkeit:

Wenn Du Deine Hand öffnet,
stillst Du den Hunger und Durst aller Geschöpfe.“
(Psalm 145,16)

 

 

Die Wahrheit heilt und macht frei

Dafür müssen wir erkennen, was Irrlehre ist und was die Wahrheit ist, wer der wahre, lebendige und einzige Gott ist und was Sein heiliges Wesen ist. All das erfahren wir in der Bibel und nur dort, denn „die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und kann uns lehren, was wahr ist, und uns erkennen lassen, wo Schuld in unserem Leben ist. Sie weist uns zurecht und erzieht uns dazu, Gottes Willen zu tun.“ (2. Timotheus 3,16)

Und da sind schon wieder Worte, die die meisten Menschen nicht mögen: ‚Schuld in unserem Leben‘, ‚zurechtweisen‘ und ‚erziehen‘. Ich mag es so ausdrücken: Jeder Mensch auf der Suche wünscht sich etwas Besseres als das, was ist, und wie bei einem Kuchenrezept, das wir verändern, um den Kuchen noch schmackhafter und köstlicher zu machen, brauchen auch wir eine Veränderung.

Das Wort Gottes macht uns offenbar, wer wir wirklich sind und wer Gott wirklich ist. Es nimmt uns die Selbstsicherheit, Selbstverherrlichung und Selbstgerechtigkeit, die wir uns zugelegt haben, um uns nicht klein und schuldig zu fühlen, und stutzt uns auf unsere wahre Größe zurecht – wie befreiend, denn damit fallen all die Masken, die wir uns zugelegt hatten, die Fassade von ‚ich bin doch ein guter Mensch‘ – und der herrliche, ewige, einzige, wahre und lebendige Gott, der Schöpfer von allem, was ist, der aus Felsen Wasser fließen, Meere öffnen, aus dem Himmel Manna regnen und jeden Feind besiegen kann, offenbart sich uns in Seiner Größe, Macht, Majestät und Herrlichkeit.

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.
Es ist schärfer als das schärfste
Schwert
und durchdringt unsere innersten Gedanken und Wünsche.
Es deckt auf, wer wir wirklich sind,
und macht unser Herz vor Gott offenbar.

(Hebräer 4,12)

Unser allmächtiger, allgegenwärtiger, allgenugsamer und allwissender Schöpfer, der uns segnen will, um ein Segen für andere zu sein (1. Mose 12,2), möchte uns in den Genuss Seiner Segensordnung kommen lassen. Dafür braucht es eine Veränderung des ‚Rezeptes‘, nach dem wir unser Leben bisher gestalten:

„Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,31b-32)

Statt Eigenmacht und Selbstermächtigung und statt ‚mir hat keiner was zu sagen‘ Einfügung in das Heil und den Gnadensegen, den der himmlische Vater für uns vorgesehen und Jesus Christus für uns am Kreuz und in der Auferstehung erwirkt hat.

Wenn wir uns Ihm unterordnen, Ihm gehorsam sind, Ihm nachfolgen – unserem Schöpfer all die Ehre geben, die Ihm gebührt, Ihm unsere Schuld bekennen und um Vergebung bitten und Ihm unser Leben anvertrauen, das Ihm schon immer gehört, sind wir gesegnet. Ist das eingängig?

Hier teilt der 90jährige Wilhelm Pahls in zwei Minuten,
wie das konkret geschieht und bei ihm war:

Ein bewegtes Leben – Die wichtigste Entscheidung‚, so heißt das Video, aus dem dieser kurze Abschnitt stammt: Fast 90 Jahre alt, blickt Wilhelm Pahls zurück auf eine bewegte Geschichte zwischen wilder Motorradzeit, tiefen Krisen, überraschender Bekehrung und einem weltweiten Dienst als Evangelist. Diesen Vortrag hielt Wilhelm Pfahls am 2. November 2025 in der Garnison-Kirche in Celle. Ein besonderer Abend, an dem er Einblick gab in das Wirken Gottes in seinem Leben. Er berichtet, wie er als junger Mann mit seiner Horex 400 durch die Dörfer raste, Schulden anhäufte und trotzdem innerlich leer blieb. Eine kleine evangelistische Broschüre, die ein Staubsaugervertreter hinterließ, wurde zum Wendepunkt seines Lebens. Im Büro seines Vaters kniete er nieder, bekannte Jesus seine Schuld und erlebte eine echte Bekehrung und Wiedergeburt. Aus einem ungestümen jungen Mann wurde ein Evangelist, der mit der Bibel in der Hand durch viele Länder reiste…  (zitiert aus dem Begleittext des Videos – vielen herzlichen Dank!)

 

 

Selbstsüchtig ich- und menschenzentriert ist der breite Weg

In meinem Leben vor Jesus drehte sich fast alles um Heilung von altem Schmerz, um ‚folge deinem Herzen und deiner Wahrheit‘ und um ‚vertraue deinen Gefühlen‘ und damit um die ständige Ausrichtung auf das allen möglichen Strömungen unterworfene Ich unter der Annahme und Vorstellung ‚wenn wir uns heilen, heilen wir auch das große Ganze‘ – und so lehrte ich es auch.

Das ist in der Esoterik und der Welt der Spiritualität gleichsam der Lebensinhalt, -sinn und -zweck und deshalb geht es auch in allem um die Götzen von Selbstheilung, Selbstvergebung, Selbstvertrauen, Selbstermächtigung, Selbstbewusstsein, Selbsterkenntnis, Selbstverwirklichung, Selbstliebe, Selbst-Selbst-Selbst, um meine Gesundheit, meine Heilung, meinen Schmerz, mein Trauma, mein Potenzial, meine Entfaltung – all das ist nichts anderes als das Entsprechende auf anderen Ebenen: mein Haus, meine Karriere, meine Familie, mein Segelboot, mein Auto, mein Geld, meine Arbeit, mein Ruhm, meine Gesundheit, mein Aussehen, mein Ansehen, meine Freizeit und mein Urlaub.

 

 

Letztlich entscheidet sich alles an einer einzigen Frage:
Will ich meinen Willen, meinen Plan vom Leben, meine Vorstellungen, Ideen, Ziele und Vorhaben in Bezug auf Lebensgestaltung, Beruf, Karriere, Finanzen, Reisen, Urlaub und Freizeit verwirklichen?
oder ~ WILL ICH DEN WILLEN GOTTES TUN? ~

Beides macht sich bemerkbar in unserem Verhalten und Leben.
Hier darf ich mit freundlicher Erlaubnis der Geschäftsführung des CSV-Verlages aus dem sehr empfehlenswerten Buch ‚Zeit aufzuwachen – Motivation zur persönlichen Evangelisation von Mirko Krüger, Alexander Schmidt und Christopher Seibel einen Teil der Andacht 90 zum Thema ‚Woran erkennt man eine Bekehrung?‘ zitieren: 
Woran wird deutlich, ob eine Bekehrung echt ist?

 

 

Alles, nur nicht der wahre Jesus Christus aus der Bibel.

Des Widersachers Ausrichtung ist, uns von der Nachfolge Jesu Christi abzuhalten.
Seine Strategie verkleidet er in vielerlei Gewand:

  • Als Stolz (‚wir sind alle göttliches Licht‘, ‚ich bin göttlich‘) und
  • Überheblichkeit (‚wir heilen die Welt und erschaffen eine neue Erde‘) und
  • Zeichnung eines Gottes nach eigenem Wunschdenken (‚manches kann ich wirklich glauben, was in der Bibel steht, aber anderes kann einfach nicht so sein‘, ’so einen Gott will ich nicht haben, mein Gott ist ganz anders‘),
  • Selbstbestimmung (‚ich folge ganz meinem Herzen und meinen Gefühlen‘),
  • Unbelehrbarkeit (‚ich verlasse mich auf meine eigene Wahrnehmung und Vorstellung und da ist Gott einfach ganz anders, als es hier steht‘, ‚ich bete jeden Tag, das muss doch reichen‘, ‚ich bin doch gläubig, was willst du denn?‘),
  • Rebellion und Kritik (‚mir hat keiner was zu sagen‘, ‚Gehorsam war gestern‘, ‚alles ist durch Evolution entstanden‘),
  • Widerstand (‚man darf nicht alles glauben, nur weil es in der Bibel steht‘, ‚in der heutigen Zeit haben wir einfach andere Moralvorstellungen‘),
  • Lüge (‚der wahre Jesus ist nie gekreuzigt worden‘, ‚wir sind alle Kinder Gottes‘),
  • Verdammnis (‚ich bin nicht würdig/richtig/genug‘),
  • Verführung (‚wir kommen aus der Liebe und gehen in die Liebe‘, ‚wir sind nach dem Ebenbild Gottes erschaffen und von Natur aus Liebe und Güte‘),
  • Versuchung (alle Formen von Süchten und Lastern)
  • Verlockung (jede Form der Selbster- und überhöhung, der Selbstbeweihräucherung),
  • Infragestellen und Verändern der Bibel, Bibelkritik und kritische Auslegung der Bibel,
  • Verändern des wahren Jesus Christus der Bibel bzw. Vermittlung eines weichgezeichneten falschen Jesus (‚mein Jesus liebt und rettet alle und würde niemals jemanden richten‘),
  • die Verstümmelung der wahren Botschaft Gottes, Allversöhnungslehre und Irrlehren jeglicher Art, die sich des Namens Gottes und Jesu bedienen (‚es gibt kein Gericht und keine Hölle‘ – ‚alles ist eins‘ – ‚alle werden gerettet‘),
  • Vermittlung eines Wohlstands- und Wohlfühl-Evangeliums,
  • irreführende Vermengung von Wahrheit mit Lüge,
  • sowie ganz allgemein das Infragestellen Gottes an sich, das häufig ganz offen oder durchaus auch sehr subtil erfolgen kann,
  • das Infragestellen von Gottes Wort, Willen und Wesen, ob als Ganzes oder in Teilen (‚es mag ja sein, dass Gott die Sintflut geschickt hat, aber das heißt noch lange nicht, dass es stimmt, dass er am Ende der Zeit als Richter kommen wird‘):

„SOLLTE GOTT WIRKLICH GESAGT HABEN?“, ein ständiges Kreisen um „ICH ICH ICH“ und „ICH WILL!“ und das verpackt er sehr geschickt und wird in der Bibel deshalb auch der Vater der Lüge genannt und Gott benennt es sehr klar: „Ihr habt den Teufel zum Vater: Ihr tut mit Vorliebe die bösen Dinge, die er tut. Er war von Anbeginn an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst. In ihm ist keine Wahrheit. Wenn er lügt, entspricht das seinem Wesen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Johannes 8,44)

 

 

Es gibt nur zwei Wege:
Den Weg, der in den Tod führt und den, der in das Leben führt.

Niemand soll über uns bestimmen, wir wollen alles selbst in Händen halten, kontrollieren und darüber verfügen, niemand soll über uns stehen und erst Recht soll uns niemand kritisieren oder gar den Finger dorthin legen, wo wir nicht so ganz astrein gedacht, gesprochen und gehandelt haben. All das lehnen wir vor unserer Bekehrung kategorisch ab und damit auch die Erlösung durch Jesus Christus. Wir bestehen darauf, eigenbestimmt und selbstorientiert zu leben nach dem Motto: Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Mein Körper. Mein Leben. Mein Schicksal. Niemand hat mir etwas zu sagen.‘ – Wir als der Mittelpunkt des gesamten Universums und alles in unseren Händen und nach unserem Ermessen und Belieben.

Irgendwie hatte sich diese Ausrichtung auf das Selbst auch für mich ergeben und gefügt, und fühlte sich stimmig, richtig und (ge)wichtig, bedeutsam und heilsam an. Vordergründig ging es um Heilung für das große Ganze, doch letztlich immer nur um das Selbst, das der Mittelpunkt von allem war: Es ging um den Kreis meiner Mitte, in dessen Zentrum sich der Einzelmensch befindet, um meinen Medizinpfad, um die eigene Bestimmung, die Entfaltung des eigenen Potenzials, um ich-mich-meiner-mir und ich habe auch andere darin begleitet und angeleitet, dies so zu leben.

Der Widersacher hat sich sehr über mein Leben und Wirken und diese Ausrichtung gefreut, denn die Erleichterung war immer nur kurz, bis sich das nächste Thema zeigte, das ‚geheilt‘ werden musste, und dann ging die Arbeit wieder von vorne los. Vielleicht kennst du das ja auch?

Des Widersachers Werk ist Teufelskreis und Hamsterrad, das zunächst verlockend ist und in immer tiefere Verstrickung von Schuld, Sünde, Gefangenschaft und Not führt und letztlich mit dem Tod endet und in die ewige Verdammnis führt.

Der Blick auf uns und nach innen führt immer weg von Gott und Seiner Liebe, Güte und Gnade. Es endet nicht nur nie, sondern wird immer noch schlimmer, denn mit allem, was wir über Gott und Seinen Willen stellen, verhindern wir Seine Gnade:

Wer sein Heil bei anderen Göttern sucht,
die ja doch nicht helfen können,
verspielt die Gnade, die er bei dir finden kann
.“
(Jona 2,9)

Vollkommen anders ist der Weg mit Jesus Christus, der zunächst durch eine schmale Pforte führt, an der wir bekennen müssen, dass wir Vergebung und Erlösung brauchen und ausschließlich durch Ihn und allein durch unseren Glauben und Seine Gnade – und nicht durch ‚Gutsein‘, gute Werke oder Ablasshandel jeglicher Art – bekommen können, dass nur Er uns von all der Finsternis befreit, die wir angehäuft haben, und dieser Weg als bekehrter und wiedergeborener Christ dann auch zeitlebens mit Anfechtung, Bedrängnis und Anfeindung einhergeht, wie auch Jesus sie schon zu Lebzeiten erfahren hat. Der Widersacher lässt seinen Herrschaftsanspruch über uns nicht freiwillig los.

Doch wenn wir uns entscheiden und wahre Kinder Gottes werden dürfen – was für eine Gnade! – führt uns der Weg mit Jesus Christus als unserem Herrn in Freiheit, Erlösung und mündet nach unserem irdischen Tod in das ewige Leben:

Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann seid ihr wirklich meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien! Jeder, der sündigt, ist ein Sklave der Sünde. Ein Sklave hat nicht das Recht, für immer in der Familie zu bleiben, für die er arbeitet. Dieses Recht hat nur der Sohn der Familie. Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,31-32.34-36)

 


ALLES, WAS ICH VOR MEINER BEKEHRUNG TEILTE,
FUßTE AUF UND WAR IRRLEHRE. 

DAS WURDE MIR SEHR SCHMERZLICH BEWUSST.
ICH BEREUE ES ZUTIEFST UND BITTE INNIGLICH UM VERGEBUNG.

Bitte mache es wie ich und vernichte alles, was ich vor meiner Bekehrung geteilt habe:
Das vierbändige Buch und Kartenset, die Harmonisierungs-Chips, die Heilungswerkzeuge,
Aufzeichnungen über Einzelbegleitung, Seminarskripten und -unterlagen,
Lesungen, Kongressbeiträge und Meditationen.

Möglicherweise kannst du das nicht verstehen und fragst dich, warum?
Melde dich gerne bei mir, ich nehme mir voller Freude Zeit für ein Gespräch mit dir
und freue mich von ganzem Herzen auf dich und unseren Austausch!
Hier ist meine Emailadresse, schreibe mir gerne, ich freue mich:
katharina@in-guten-haenden.com

Alles davon verunehrt unseren wahren und einzigen, heiligen und lebendigen Gott
und dessen Heilsplan und -angebot für alle Menschen:
Dass Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch für uns gestorben
und auferstanden ist, um uns zu erlösen von Sünde und Tod.

 

 

Ewig, unveränderlich und treu, Burg und Fels und lebendiger Gott

Es ist Gott, von dem alles kommt, der ewig, treu und unveränderlich ist, dessen Zusagen für allezeit gelten, der größer als alles ist, was je sein kann, da alles von Ihm kommt und der alles in Seinen Händen hält, fügt und führt, und dessen Kraft und Stärke uns zufließt, wenn wir schwach sind und sobald wir den Blick auf Ihn wenden. Dann können wir wie Petrus mit Jesus gemeinsam auf dem Wasser gehen – WEIL WIR AUF IHN BLICKEN, anstatt auf uns selbst.

Und so zog Er mich nach all den Irrwegen und -lehren zu Sich und ich bat Ihn inständig, dass Er mir helfen und mein Leben ordnen möge: Von Dir kommt alles. Du bist das Alpha und das Omega. Der Schöpfer von Himmel und Erde. Der Allmächtige, Allwissende und Allgegenwärtige. Der vollständige Souverän. Der ICH BIN.

Du hast mich mit Deiner gütigen Hand aus dem Teufelskreis und Sumpf herausgezogen, vom Ich zum Du, vom Blick auf mich und mein Befinden, meine Bedürfnisse, meine Gefühle, meine Medizin, mein Potenzial, meine Entfaltung, meine Themen, meine Heilung hin zu DIR. In den Dienst für Dich und Dein Reich und für meine Nächsten. Was bin ich dankbar!

Zur Bekehrung gehört das Hinwenden zu Jesus und das Abwenden von der Sünde, von jeder Form von Götzendienst und das Beschreiten eines Weges, der innen und außen allumfassend alles verändert, weil unser Blick auf Jesus Christus gerichtet ist, der uns erlöst und errettet hat und uns bis in alle Ewigkeit hinein alles schenkt, wonach wir uns immer sehnten: Weg, Wahrheit und Leben. Das ist ein Prozess, der innen wie auch außen stattfindet und uns letztlich – und im besten Fall – den Willen Gottes so kennen und bereitwillig tun lässt wie Jesus, und uns Ihm immer ähnlicher werden lässt.

Das ist der Grund, weshalb ich alles Bisherige vollende, weshalb ich das Buch, die Karten, die bisherigen Kreise und Ausbildungen, die Heilungswerkzeuge, Artikel und Kongressbeiträge nicht mehr anbiete und teile:

Sie waren Anleitung für ein götzendienendes, gottfernes, gottloses und selbstzentriertes Leben. Das wurde mir mit großem Erschrecken in tiefer Reue bewusst und so vollzieht sich eine Neuordnung auf allen Ebenen und in allen Bereichen.

Schritt für Schritt und Tag für Tag ordnet sich alles auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Mit Gott und Seinem Willen im Mittelpunkt, um „Weisheit und Selbstbeherrschung [zu] lernen, um gute Ratschläge verstehen zu können. … [um] Zurechtweisung anzunehmen und sie einsichtig im Leben umzusetzen und zu tun, was gerecht, recht und aufrichtig ist.“ (Sprüche 1,2-3)

 

 

Sehr empfehlenswert augenöffnend

Erst kürzlich las ich von Jakob Tscharntke vom Netzwerk bibeltreuer Christen in seiner Schriftenreihe ‚Orientierung auf dem Weg der Nachfolge‘ über ‚Satanische Verführungsstrategien am Beispiel ‚Die Hütte‘ – einem Meisterwerk satanischer Manipulation und Verführung‘ – Wie wunderbar augenöffnend ist diese Schrift und sehr empfehlenswert, sich damit gründlich zu befassen, um sich der Taktiken des Widersachers bewusst zu sein.

Wie unbeschreiblich bedeutsam ist es, dass wir Gottes Wesen, Wort und Wille kennen, dass wir den Widersacher und seine Strategien kennen, und dass wir die volle Waffenrüstung Gottes genauestens kennen – indem wir uns eingehend mit ihr befassen und sie ständig tragen:

Werdet stark durch den Herrn und durch die mächtige Kraft seiner Stärke! Legt die komplette Waffenrüstung Gottes an, damit ihr allen hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt. 

Bedient euch der ganzen Waffenrüstung Gottes. Wenn es dann so weit ist, werdet ihr dem Bösen widerstehen können und noch aufrecht stehen, wenn ihr den Kampf gewonnen habt.  Sorgt dafür, dass ihr fest steht, indem ihr euch mit dem Gürtel der Wahrheit und dem Panzer der Gerechtigkeit Gottes umgebt. Eure Füße sollen für die gute Botschaft eintreten, die den Frieden mit Gott verkündet. Setzt den Glauben als einen Schutzschild ein, um die feurigen Pfeile des Satans abzuwehren. Setzt den Helm eurer Rettung auf und nehmt das Wort Gottes, euer Schwert, das der Geist euch gibt. Betet immer und in jeder Situation mit der Kraft des Heiligen Geistes. Bleibt wachsam und betet auch beständig für alle, die zu Christus gehören.“ (Epheser 6,10-18)

 

 

Wieder verbunden und in Friede und Gemeinschaft mit Gott

Wir können uns nicht selbst erlösen und befreien, wir können uns nicht selbst unsere Sünden und Verfehlungen vergeben und auch nicht aus eigenem Wollen, Planen, Wissen oder Können auferstehen und auf ewig im Himmel leben. Doch Einer kann es. Und Er reicht uns die Hand.

Nur und allein Jesus Christus, der Mensch gewordene Gott, der stellvertretend für uns am Kreuz gestorben ist. Er ist uns allergrößtes Vorbild im Dienen: „der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.“ (Markus 10,45)

Jesus hat uns dadurch wieder mit dem himmlischen Vater versöhnt und hat die Gemeinschaft mit Ihm wieder hergestellt, die gleich zu Beginn der Schöpfung zerbrochen worden war durch den Eigenwillen von Adam und Eva, die auch damals schon vom Widersacher verführt worden waren in ihrer Selbstsucht, indem er sie fragte, ob sie wirklich Gott und Seinem Wort Glauben schenken wollten oder doch nicht eher selbst wie Gott sein wollten…

Die Wege des Widersachers sind heute noch dieselben wie damals und genauso verführerisch, zerstörerisch, spaltend, chaos- und todbringend.

Jesus stellte den Urzustand der Gemeinschaft mit dem Vater wieder her und versöhnte mich mit Ihm durch Sein Erlösungswerk am Kreuz. Das gilt für alle Menschen, die Ihm die Tür ihres Herzens öffnen, die Buße tun und von den Wegen mit dem Widersacher umkehren, bei denen Christus der Herr über ihr Leben wird und die dadurch Kinder Gottes werden dürfen.

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater außer nur und ausschließlich durch Ihn (Johannes 14,6). Nicht durch irgendeine Religion oder durch religiöses Verhalten, nicht durch gute Taten, Liebe, Licht und Hilfsbereitschaft, nicht durch Zugehörigkeit zu einer Kirche, durch Taufe, Firmung und Konfirmation oder durch ein gläubiges Elternhaus.

Nur durch das Erkennen, dass wir ohne Jesus verloren und vollständig den Fängen des Widersachers ausgeliefert sind, der uns ständig zur Sünde verführt und uns mit Schuldvorwürfen, Selbstzweifeln und erfolgloser Suche plagt, und wir auf ewig an den Folgen all dessen zu leiden haben.

Nur wenn wir das erkennen, wird uns bewusst, WIE SEHR wir Jesus und Seine Gnade brauchen und ohne Ihn absolut nichts vermögen. NICHTS – und wie oft habe ich bei mir selbst und bei den vielen Menschen, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens begleiten durfte, die schmerzhaften Folgen eines Lebens voller Schmerz, verdrängter Schuld und ständigem Suchen erfahren.

 

 

Angekommen und angenommen, erlöst und befreit

Genau da schenkte mir Jesus, dass Er mich vollständig erlöst und befreit hat von all dem. Vollständig. Für immer und ewig. Allein durch Seine Gnade wurde ich wiedergeboren, indem ich Jesus mein Leben übergab und Er zu meinem Herrn wurde: Durch das Bekennen meines Glaubens an Ihn und Sein unermeßlich kostbares Erlösungswerk, durch Lebensveränderung mit Buße und Umkehr.

So wurde ich und werden wir zu Kindern Gottes: „Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.“ (Römer 10,9-10)

Allein durch Christus. Allein durch Glaube. Allein durch Gnade.
Solus Christus. Sola Fide. Sola Gratia.
Alle Ehre sei unserem Herrn!
Soli Deo Gloria.

 

 

Wenn uns das bewusst ist, können wir nur noch niederknien in Demut, Dankbarkeit und Reue und unser Leben mit diesem Gebet in Jesu Hände legen:

Lieber Herr Jesus Christus, danke, dass Du mich liebst und das Beste für mein Leben willst. Mir ist bewusst geworden, dass ich mein Leben bisher selbst bestimmt habe und an Dir und meinen Mitmenschen schuldig geworden bin, weil ich nicht nach Deinem Willen gelebt und gehandelt habe. Das tut mir aufrichtig leid und ich bitte Dich um Vergebung. Danke, dass Du für jede einzelne meiner Sünden die Folgen auf Dich genommen hast, indem Du am Kreuz gestorben und auferstanden bist. Ich bitte Dich, sei Du der Herr meines Lebens und komm in mein Herz. Dir will ich vertrauen und folgen. Bitte hilf mir, dass ich Deinen guten Willen für mein Leben erkenne und danach lebe. Amen.

– Gebetsvorschlag aus dem wunderbaren Quartalsheft
Zeit mit Gott – Mit Gewinn die Bibel lesen“ vom Diakonissen-Mutterhaus in Aidlingen

Hier findest du das Video
Wie ich mein Leben Jesus anvertraue
von Werner Gitt.

 

 

Die Liebe des Vaters

Immer wieder sagen mir Menschen, wenn ich ihnen von der Nachfolge Jesu erzählen darf, dass sie sich fürchten, Ihm ihr Leben anzuvertrauen. Dazu mag ich den Andachtstext „Die Liebe des Vaters“ vom 5. März 2026 aus dem wunderbaren Tageskalender „Der Herr ist nahe“ vom CSV-Verlag teilen:

„Eine christliche Autorin wurde einmal von einer jungen Frau angesprochen. Diese hatte einen einzigen Sohn und gestand ihr beschämt: „Ach, ich traue mich nicht, zu Gott zu sagen: ‚Dein Wille geschehe in allem!‘, weil ich solche Angst habe, dass Gott mir vielleicht meinen kleinen Jungen nimmt oder mir etwas anderes sehr Schweres auferlegt.“

Die ältere Christin überlegte einen Moment und sagte dann freundlich: „Stellen Sie sich vor, Ihr Sohn käme eines Morgens zu Ihnen und sagte: ‚Mama, ich möchte mich heute nur so verhalten, wie du es möchtest, und nur tun, was dir gefällt.‘ Würden Sie dann denken: ‚Das ist die Gelegenheit! Jetzt lasse ich den Burschen alle unangenehmen Aufgaben erledigen. Ich werde seine Bereitwilligkeit ausnutzen und ihm den Tag verderben?‘

Die junge Mutter schüttelte lächelnd den Kopf: ‚Aber nein! Ich würde für ihn den schönsten Tag planen, den man sich nur vorstellen kann.‘ – ‚Sehen Sie!‘, erwiderte die Ältere. ‚Glauben Sie wirklich, dass Gott zu Ihnen weniger liebevoll und gerecht ist als Sie zu Ihrem Sohn?‘

Gott hat nur Gedanken der Liebe und des Friedens mit uns (Jeremia 29,11), und Er sorgt in solcher Weise für uns, dass uns alle Dinge zum Guten mitwirken (Römer 8,28) – selbst dann, wenn Er uns durch Schwierigkeiten prüft oder durch dunkle Täler führt. Er umgibt uns jederzeit von allen Seiten, und es gibt keinen Ort, wo seine liebevolle Aufmerksamkeit und seine Fürsorge uns nicht erreichen würden. Nirgends und niemals können wir aus seiner Hand fallen (Psalm 139,8-12).“

 

 

Anleitung für ein gutes und gesegnetes Leben

Die Bibel offenbart uns Gottes wunderbares Wesen, Seinen Willen und Seine Allmacht UND sie ist eine sehr konkrete, pragmatische und praktische Anleitung für ein Leben, das in allen Lebensbereichen unter dem Segen Gottes stehen soll. Sola Scriptura: Sie ist das Buch des Lebens, das Buch des Heils, das Buch der Wahrheit – das Buch des Heilplans, den Gott mit uns Menschen hat. – Die Bibel ist ein Liebesbrief Gottes an uns Menschen, das berührt mich ganz besonders tief.

Wie unermeßlich reich der Segen Gottes für uns und unser Leben ist, wenn wir Ihm gehorchen, davon lesen wir sehr ausführlich in 5. Mose 28. – Wenn wir nur ein Stückchen weiterlesen, erfahren wir, wie unser Leben aussieht, wenn wir nicht Gottes Wille folgen. Das beschreibt ein Leben, wie es die meisten Menschen kennen.

Wir lesen in der Bibel, wie ein gesegnetes und segensreiches Ehe- und Familienleben aussieht, wie wir rechtschaffen, friedvoll und gottselig leben, wir wir gottverbunden jung sein und alt werden können, wie das Sterben und der Tod zu unserem Gewinn werden, wie wir in ständiger Freude im Herrn und in Dankbarkeit leben, was unsere Berufung ist, welchen guten Plan Gott für jede und jeden von uns hat, was Seine Bestimmung für uns ist, wie Er uns behütet und beschützt, wie Er uns liebt und welche Verheißungen Er für uns, unser Leben und für die Ewigkeit hat.

Vielleicht magst du in die siebenteilige Predigtreihe Ehe & Familie von André Töws eintauchen, um eine Vorstellung davon zu gewinnen?

 

 

Ewig leben mit Jesus Christus

Noch viel wichtiger als alles, was ich bis hierher und im weiteren Verlauf meiner Worte teile, ist, dass ich durch meinen Glauben an Jesus Christus (der auch ein Gnadengeschenk Gottes ist, denn wir selbst könnten keinen Glauben entstehen lassen) und Sein Erlösungswerk am Kreuz auf Golgatha, in Seiner Auferstehung und Himmelfahrt das ewige Leben mit Ihm habe – nicht erst bekommen werde oder irgendwann erhalten werde.

Es ist die Gnadengabe, die ich mit meinem Bekenntnis zu Jesus Christus bekommen habe. Und es könnte wohl nichts Bedeutsameres geben neben all der Gnade, die uns Kindern Gottes auch schon auf Erden von Ihm zufließt.

Ich durfte in meinem Leben etliche Menschen im Sterben begleiten und ich kann sagen: Spätestens auf dem Sterbebett ergreift alle Menschen, die nicht zu Gott gehören, eine große und berechtigte Furcht vor dem Sterben und dem danach folgenden Totenreich und Gericht Gottes. Und so endet das Leben für die meisten Menschen in großem Bedauern und großer Reue, ob sie es aussprechen oder für sich behalten.

Vor fast einem Jahr starb eine Kreisschwester von mir. Sie hatte sich erst wenige Wochen vor ihrem Tod bekehrt. An ihrem Sterbetag strahlte Licht aus jeder ihrer Poren, der Friede Jesu erfüllte sie, eine tiefe Dankbarkeit und eine wunderbar freudige Hingabe trug sie in das Heimkehren hinein. Das war ein Sterben, wie ich es vorher noch nie hatte erleben dürfen und hat mich noch näher zu Jesus getragen, denn ich muss zugeben: Ich war skeptisch gewesen bezüglich des ewigen Lebens und hatte meinen geliebten Herrn um Einsicht und Weisheit gebeten. Und dann durfte ich das so direkt erfahren. Dafür danke ich so sehr!

Da ich Jesus in mein Herz eingelassen habe, ein Kind Gottes werden durfte und Jesus der Herr meines Lebens ist, gehe ich direkt nach dem letzten Ausatmen zu Ihm in den Himmel und darf dort auf ewig mit Ihm sein: „Wenn dieses irdische Zelt, in dem wir leben, einmal abgerissen wird – wenn wir sterben und diesen Körper verlassen –, werden wir ein ewiges Haus im Himmel haben, einen neuen Körper, der von Gott kommt und nicht von Menschen.“ (2. Korinther 5,1)

Zur tieferen Betrachtung mag ich dir diesen Beitrag zu der Frage
Was kommt nach dem Tod?
von Olaf Latzel, dem Pastor der St.-Martini-Gemeinde in Bremen,
inniglichst ans Herz legen:

Bitte nimm dir die Zeit dafür,
es ist die bestangelegte Zeit deines ganzen Lebens bis hinein in die Ewigkeit.

 

Und auch dieser Artikel handelt davon:
Was passiert mit deiner Seele, wenn du stirbst?

Wir alle müssen sterben. Der Zeitpunkt ist uns nicht bekannt. Ich werde sterben und du auch, und alle, die du kennst und liebst. Gott kennt den Zeitpunkt bereits und als Kinder Gottes können wir wie Paulus sagen: „Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1,21)

Befasse dich vorher damit, wo du hingehen willst und wirst. Gott lässt uns die Wahl. Sei weise. Denn ich bin sicher, jeder von uns will am Ende seines Lebens wissen: Ich komme in den Himmel und das wahre Paradies liegt vor mir. – „Sucht den HERRN, solange er sich finden lässt. Ruft zu ihm, solange er nahe ist. .. bekehrt euch zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“ (Jesaja 55,6.7b)

In dem Vortrag Was erwartet Nichtchristen nach dem Tod? erläutert Rudi Joas die Bibelstelle Lukas 16,19-28, in welcher Jesus Seinen Jüngern von einem Mann erzählt, der nach seinem Tod in die Hölle kam und sich wünschte, dass seine Familie davon erfahren solle, um vor diesem Schicksal bewahrt zu werden, und beantwortet folgende Fragen:
– Ist nach dem Tod wirklich alles aus?
– Was passiert mit Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben?
– Was erwartet Nichtchristen bzw. nicht wiedergeborene Christen nach dem Tod?
– Ist ihr Schicksal wirklich so schlimm?
– Gibt es eine Hölle?

 

Ich danke Dir, Herr, dass Du uns noch die Möglichkeit gibst, Dich zu finden, Friede mit Gott zu schließen, ein Leben in Deinem Willen, unter Deinem Schutz, Deiner Führung, Deiner Liebe, Güte und Barmherzigkeit zu führen und Deine Gnade zu empfangen!  So sehr danke.

 

 

Das Feld für reiches Wachsen vorbereiten

Was direkt nach meiner Bekehrung bei mir geschah, ist so groß, dass es dafür keine Worte gibt. Als der Schuld-Schutt von mir abgefallen war – und es waren ganze Steinbrüche und Bergwerke – war nichts mehr wie zuvor. Ich hatte unendlich viel gesündigt und dann wirkte die Gnade meines Herrn: Meine Themen aus der Vergangenheit, die zeitlebens Thema waren, die Sünden und die damit einhergehende Schuld und Scham waren bereinigt und erlöst. Ich war befreit davon. Spürbar. Friede und Gottseligkeit sind in mir seitdem. Ich wurde wiedergeboren. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Korinther 5,17)

Das ist die Gnade Gottes und Seine allumfassende Liebe und Güte. Denn Er will uns im Hier und Jetzt und jeden Tag aufs Neue als Werkzeug für Sein Reich verwenden. Deshalb sagt Jesus auch „Wer eine Hand an den Pflug legt und dann zurückschaut, ist nicht geeignet für das Reich Gottes.“ (Lukas 9,62) Das ist der Grund, weshalb der Widersacher ständig unseren Blick in uns hinein, in die Vergangenheit und auf den Schmerz von einstmals lenkt.

 

 

Zugerüstet für den Heilsplan Gottes

Gott verrichtet weiterhin gründliche Steinmetz- und Schleif-Arbeit an mir und dafür bin ich sehr dankbar. Er räumt auf und aus, und schafft Ordnung auf allen Ebenen und in allen Bereichen meines Lebens. Niklaus von Flüe betete einst „Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Gib alles mir, was mich führt zu Dir. Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.“ Es ist auch mein tägliches Gebet.

Umso mehr wird mir die Größe, Güte und Gnade Gottes bewusst: „Gottes Wege sind vollkommen. Alle Worte des HERRN sind wahr. Allen, die sich zu ihm flüchten, bietet er Schutz.“ (Psalm 18,31)

Wenn ich heute nach Golgatha blicke und Jesus am Kreuz sehe, fließen Tränen der Dankbarkeit bei mir, der unendlich tiefen Dankbarkeit, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Das hast Du für mich getan? Um mich von meinen Sünden zu befreien und aus dem Griff der Finsternis zu erlösen, Herr? Um mir wieder Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zu ermöglichen? Um mir das ewige Leben und ewige Gemeinschaft mit Dir zu schenken? Um mein Chaos in Friede und in die heilige Ordnung Gottes zu bringen? Um alle Menschen zu erlösen und zu retten, die sich zu Dir bekennen und bekehren?

Jetzt weiß ich, dass Gnade vollkommen unverdiente Gunst ist und was für ein unermeßliches Geschenk unermeßlicher Größe und unermeßlicher Güte, und welch Friede, Segen und Gottseligkeit es ist, in vollständiger Abhängigkeit von Dir zu leben: Dein Wille geschehe. Du bist so gut und immer bereit zu vergeben, voller Gnade für alle, die dich um Hilfe bitten. Du gibst uns Hoffnung und Zukunft. (Matthäus 6,10 – Psalm 86,5 – Jeremia 29,11b)

In einer für mich mit Worten nicht zu beschreibenden Zärtlichkeit wurde und werde ich weiterhin behauen und geschliffen, auf alles aufmerksam gemacht, was nicht Gottes Wille, Geboten und Ordnung entspricht, darf es in Reue und Bedauern vor unseren Herrn bringen, Dinge in meinem Leben ordnen und (aus)sortieren, zu Wiedergutmachung beitragen und immer wieder neu Gnade empfangen, Vergebung, Liebe und Güte.

Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand.“ (Jesaja 64,7b) -Stück um Stück bringt Gott mich und mein Leben in Ordnung und führt mich auf diesem Weg unermeßlich zärtlich, gütig, liebevoll und klar. Ich kann nur niederknien und wünsche mir inniglich, dass jeder Mensch Kind Gottes werden und dies erfahren darf, in Seinem Frieden und Seiner Gnade im Hier und Jetzt und bis in alle Ewigkeit.

 

 

Siegreich in Anfechtungen: Gott macht uns zu Überwindern

Mir wurde und wird immer noch mehr und äußerst erschreckend bewusst, wie sehr der Widersacher mein Leben bestimmt hatte, ohne dass ich das auch nur im Geringsten ahnte, weil ich doch nur Liebe und Heilung, Vergebung und Friede, Miteinander und Segen wollte, und nicht wusste, dass das ganze Selbst-Selbst-Selbst und ich-mich-meiner-mir vom Widersacher kommt.

Sein Reich ist das der Selbstsucht, des ‚ich will‘, des Hochmutes und der Verdammnis, der Sünde, der Spaltung und des Todes. Immer wieder kommt es vor, dass er mich an seinem Angelhaken aufspießt. Dann tauchen der Waisengeist auf, Widerstand, Angst, Rebellion und Stolz, und damit einhergehend das Ansinnen, alles alleine schaffen zu können oder zu müssen, welches ich mein Leben lang kannte.

Deshalb mahnt Gott uns sehr eindringlich, Ihm ganz nah zu sein und zu bleiben, wachsam und nüchtern zu sein, allezeit zu beten, Sein Wort zu lesen und zu hören, die ganze Waffenrüstung Gottes anzulegen (Epheser 6,10-19) und vollständig in Abhängigkeit von Ihm und auf Ihn ausgerichtet zu leben: „Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5)

Von Gott kommt alles, was wir sind, haben und brauchen.
Alles. Alles aus Gnade.

 

 

Mit Blick auf Jesus

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.  Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN für immer.“ (Psalm 23)

 

 

Unser tägliches Brot gib uns heute

Die gütigen Hände des himmlischen Vaters, die liebenden Arme Jesu, meine Bibellese und Beten jeden Tag, die wunderbaren Geschwister in meiner Gemeinde und weitere Menschen, die das Evangelium – die gute Botschaft – bibeltreu verkünden und leben, halten und führen mich, zeigen mir Gottes Willen auf und unterstützen mich in meinem sich ständig fortsetzenden Erkennendürfen des unermeßlich großen und heiligen Wesens Gottes.

Jesus hat mich in Seiner Güte, Liebe, Barmherzigkeit und Gnade erlöst und befreit, und ich habe mich und mein Leben in Seine Obhut und Führung übergeben. Ich habe heimgefunden und bin keine Suchende mehr.

Von ganzem Herzen mag ich dir die wunderbare DWG-Predigtdatenbank empfehlen:
Seit 2011 können Nutzer hier eine Vielzahl von Predigten und Vorträgen anhören und herunterladen. Gegenwärtig stehen 17.000+ Vorträge zum Hören und Speichern bereit. Alle Vorträge können nach Redner, Kategorie oder Bibelstelle durchsucht und gefiltert werden. DWGload wird regelmäßig um weitere Vorträge erweitert (aus dem Impressum der DWG-Webseite zitiert).

 

 

Warum ist eine bibeltreue Gemeinde so wichtig?

Niko Derksen schreibt in seinem Artikel ‚Warum brauchst du eine Gemeinde?‚:

Wenn wir allein aus Gnade, allein durch den Glauben, allein durch Jesus Christus gerettet wurden, dann sind wir zugleich mit anderen verbunden, die ebenfalls gerettet worden sind. Christen sind keine Einzelgänger, sie sind eine geistliche Familie. Sie sind nicht autonom, sie sind aufeinander angewiesen.

Ein Christ lebt nicht für sich selbst. Er lebt für Christus und Sein Volk. Das ist es, was zur Gemeinde Jesu gehören bedeutet. Die Gemeinde ist ein Leib – der Leib Christi, bei dem Er Selbst das Haupt ist. Und Er wollte, dass dieses Bild Seines Leibes in der Ortsgemeinde widergespiegelt wird. Deshalb bedeutet Christ zu sein auch, Glied einer bestimmten Ortsgemeinde zu sein.

Die Ortsgemeinden können sich in einigen Aspekten unterscheiden. Aber jede wahre Gemeinde soll ein Abglanz des Himmels sein. Der Gottesdienst, das gepredigte Wort, die Gemeinschaft, die Lieder, der herzliche Umgang und der gottesfürchtige Lebenswandel der Gemeindeglieder – dies alles sollte bei jeder einzelnen Ortsgemeinde als wahre Gemeinde Jesu in einer Weise geprägt sein, dass sie sozusagen »der Himmel auf Erden« ist.“

Ein Merkmal der biblischen Endzeit, in welcher wir uns befinden, ist die immense Ausbreitung des antichristlichen Geistes und so ist das, was sich ‚Gemeinde‘, ‚Kirche‘, ‚Gottesdienst‘ oder ‚Predigt‘ nennt, nicht unbedingt auch biblisch.

Da jedoch aus dem Wort Gottes der Glaube kommt und aus dem wahren und rettenden Glauben die Erlösung und das ewige Leben, ist es von immenser Bedeutung, dass wir Gemeinschaft mit Geschwistern im Herrn haben, die wiedergeborene Christen sind – also im Geist Gottes von Neuem geboren worden sind (siehe nächster Absatz) – und dass wir das Wort Gottes reichlich lesen, hören, sprechen, beten und teilen.

Ich mag dich einladen, eine lebendige bibeltreue Gemeinde zu finden, in der du das Wort Gottes hören, und dich mit Geschwistern im Herrn verbinden kannst in Bibellese, Gebet,  Gottesdienst und Gemeinschaft.

„Ihr sollt alle gemeinsam ein Leib sein und einen Geist haben,
weil ihr alle zu einer Hoffnung berufen seid
.“
Epheser 4,4

Hier sind zwei Artikel zu diesem Thema (in dem einen davon befindet sich auch eine Buchempfehlung zum Finden einer Gemeinde):

Hier sind Links zum Finden einer Gemeinde in deiner Nähe:

 

 

Wiedergeboren, zweite Chance und Neuanfang – So sehr danke.

Ich bin nicht mehr dieselbe. Gott sei es zutiefst gedankt.

Ein ganz neues Leben hat für mich begonnen. „Wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen.“ (2. Korinther 5,17)

Es ist nicht so, dass es in meinem Leben keine Herausforderungen mehr gäbe. Die gibt es, und auch das Behauen- und Geschliffenwerden ist nicht immer die reinste Wonne, doch „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,27) In all dem erfüllt mich nachhaltiger Friede, eine tiefe Dankbarkeit, Gottseligkeit und Freude im Herrn. Und die Ordnung in mir und meinem Leben ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Viele Menschen haben sich von mir distanziert. Wenn ich von meinem geliebten Herrn Jesus erzähle, treffe ich nicht immer auf Begeisterung: Unverständnis und Ablehnung begegnen mir, doch auch ebenso Geschwister, die Jesus näher kennenlernen wollen, die anfangen, mit Freude in der Bibel zu lesen und zu beten und deren Leben sich wunderbar segensreich verändert, und wieder andere, die mir freudig von ihrer Wiedergeburt in Christus Jesus erzählen. Der lebendige Gott tut ein großes Werk. Preist den Herrn!

Das tägliche Brot von Gottes Wort, Seine Führung, die Gemeinschaft mit Gott im Gebet und Seiner Gegenwart in meinem Leben, sowie die Aussicht auf das ewige Leben erheben, erfüllen, stärken, ermutigen und nähren mich allumfassend, sodass ich nur Paulus zustimmen kann, der einst der Gemeinde in Philippi aus seiner Gefangenschaft in Rom und aus großem Leid schrieb: „Was immer auch geschehen wird, liebe Freunde, freut euch im Herrn. Ich werde nicht müde, euch dies zu schreiben, denn es wird euch nur noch mehr stärken.“ (Philipper 3,1)

 

 

Gottes Plan ist voller Hoffnung und Zukunft

Ich wache mit einem Dankgebet auf und schlafe mit einem Dankgebet ein und bin jeden Tag dankbar, dass unser wunderbarer Gott mich zu sich gezogen hat und Jesus das Kreuz auf sich nahm, um alle, die Ihn in ihr Herz und Leben einladen, zu erlösen. Ich will das meine ebenfalls auf mich nehmen, um Ihm nachzufolgen und zu diesem Prozess gehört, dass ich aus allem heraustrete, was nicht in Einklang mit dem Willen ist, den Er für mich und mein Leben hat – und dass ich in das hineintrete, was Sein Wille ist. Möge ich mich als treue Dienerin erweisen.

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Wie sich das Künftige in meinem Leben genau gestalten wird, weiß ich noch nicht und werde es zur rechten Zeit erfahren. Gottes guter Plan ist, dass wir zum Reich Gottes beitragen. Was für ein großer Segen.

Ich bin geführt und versorgt mit allem, was ich brauche, von unserem gütigen und barmherzigen Gott, der meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und jedes Detail meines Lebens und Seines Plans für mich kennt. Und so fanden im April und Juli 2025 die letzten Kreise und Ausbildungen in der bisher bekannten Weise statt und alles Weitere wird sich fügen. Mein Leben liegt in Seinen gütigen Händen.

Danke von ganzem und aus tiefstem Herzen für die große Gnade, die mir zuteil wird durch den Weg mit Dir, Du Schöpfer von Himmel und Erde. Möge ich Dich mit meinem Leben ehren und mögest Du Dich verherrlichen. Mögen alle Menschen Kinder Gottes werden, die Wahrheit erkennen, erlöst werden und das ewige Leben haben. Dafür bete ich jeden Tag und dazu will ich meinen Teil beitragen, so wie Du es vorgesehen hast, Herr.

Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

 

Möge dich Gott mit meinem Zeugnis im Herzen berühren,
mögest du befreit und erlöst werden und das ewige Leben bekommen,
indem du erkennst, dass du Vergebung und Erlösung nur durch Jesus Christus bekommst,
und mögest du in noch viel tiefere Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus kommen,
wenn du bereits ein Kind Gottes bist.

Mögest du Jesus die Tür deines Herzens öffnen,
und Ihn einladen, in dein Herz zu kommen.
Mögest du Sein Erlösungswerk am Kreuz im Glauben annehmen,
vollständige Vergebung erfahren und dein Leben

unter Seine Herrschaft und Gnade stellen:

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wenn jemand meine Stimme hören wird
und die Tür auftun,
zu dem werde ich hineingehen
und das Abendmahl mit ihm halten
und er mit mir
.“
(Offenbarung 3,20)

 

Wende dich von ganzem Herzen gerne an mich, wenn du Fragen zu unserem Herrn Jesus hast, zum Glauben und Glaubensleben, wie du ein Kind Gottes werden kannst, zur Bibellese oder zum Gebet. Ich begleite dich von ganzem Herzen gerne darin und freue mich auf dich!

 

Danke danke danke, so sehr danke, Herr.
Worte genügen nicht, um Dir zu danken für Deine Gnade,
die Du mir jeden Tag neu schenkst, Du heiliger, ewiger, lebendiger und großer Gott,
für Deine Größe und Liebe, Du Schöpfer von Himmel und Erde,
für Deine Macht und Herrlichkeit, Du König aller Könige,
für Deine Güte und Barmherzigkeit, Du guter Hirte,
für Deine Zärtlichkeit, geliebter himmlischer Vater.
SO SEHR DANKE.
Katharina

 

Psalm 145: Gottes ewige Güte

1 Ein Loblied Davids. Ich will dich loben, mein Gott und König, und deinen Namen preisen für immer und ewig. 2 Ich will dir täglich aufs Neue danken, will dich loben zu aller Zeit. 3 Groß ist der HERR und sehr zu loben! Seine Größe ist unerforschlich! 4 Jede Generation soll ihren Kindern von deinen Werken erzählen, 5 von den mächtigen Taten werden sie verkünden und von den wunderbaren Zeichen, die du vollbracht hast. 6 Deine gewaltigen Taten werden in aller Munde sein, und ich will deine Größe verkünden. 7 Alle werden die Nachricht von deiner wunderbaren Güte hören und werden jubeln vor Freude über deine Gerechtigkeit. 8 Der HERR ist gnädig und barmherzig, geduldig und voller Liebe. 9 Der HERR ist gut zu allen Menschen und barmherzig zu seiner ganzen Schöpfung. 10 Alle deine Geschöpfe werden dir danken, HERR, und alle, die dir treu sind, werden dich loben. 11 Sie werden von der Herrlichkeit deines Königreiches sprechen, sie werden von deiner Macht erzählen. 12 Sie werden deine mächtigen Taten und die Größe und Herrlichkeit deines Reiches verkünden. 13 Denn dein Reich bleibt ewig und deine Herrschaft besteht von Generation zu Generation. Der HERR ist treu in allem, was er sagt, er ist gnädig in allem, was er tut. 14 Der HERR hält die fest, die hinfallen, und hilft denen auf, die zusammengebrochen sind. 15 Aller Augen sehen auf dich und warten auf Hilfe; du gibst ihnen Nahrung, wenn es nötig ist. 16 Wenn du deine Hand öffnest, stillst du den Hunger und Durst aller Geschöpfe. 17 Der HERR ist gerecht in allem, was er tut, ein Gott, auf den man sich verlassen kann. 18 Der HERR ist allen nahe, die ihn anrufen, allen, die ihn aufrichtig anrufen. 19 Er erfüllt die Wünsche derer, die ihn achten, er hört ihre Hilfeschreie und rettet sie. 20 Der HERR beschützt alle, die ihn lieben, die Gottlosen aber vernichtet er. 21 Ich will den HERRN loben, und alle Menschen werden seinen heiligen Namen preisen, jetzt und für alle Zeit. 

 

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